Heutzutage ist es bereits möglich über sogenannte „intelligente Stromzähler“ den derzeitigen Stromverbrauch, den des heutigen, sowie für die vergangenen Tage anzeigen zu lassen. Diese Werte geben den Verbrauchern eine gewisse Ahnung darüber, wie viel Strom verbraucht wird und lässt sie erahnen, dass sich diese Werte mit bestimmten täglichen Aktivitäten beeinflussen lassen. Um allerdings in Zukunft die Planbarkeit des einzelnen Haushalts in den Vordergrund stellen zu können, benötigen Konsumenten Informationen über die Werte der nächsten Tage. Dabei stellt sich besonders die Frage, ob der gespeicherte Strom, sowie der Strom, der in den nächsten Tagen produziert wird, ausreicht um autark zu sein oder gegebenenfalls eine kleine Menge Strom vom Versorger zu beziehen.

Damit diese benötigten Informationen über die Zukunft, dem Konsumenten zur Verfügung gestellt werden können, ist es Aufgabe des Teams „Energy of Tomorrow“ einen Algorithmus und die nötige Architektur zu entwickeln, sodass jeder Haushalt eine angepasste Prognose erhält. Diese Prognose setzt sich aus den unterschiedlichsten Faktoren zusammen, wie zum Beispiel dem Wetter oder besonderen Ereignissen wie Weihnachten.

Chapter One: First Prototype

Der erste Prototyp des Teams „Energy of Tomorrow“ bestand aus einer Client-Server Architektur, bei der benötigte Parameter zur Berechnung der Prognose vom Client zu einem Server gesendet werden. Diese Architektur besteht im Einzelnen aus einem Client, der neben den Stromverbrauchsdaten, auch andere benötigte Parameter an den Server übermittelt und einem Microsoft R Server, der diese Parameter zur Berechnung der Prognose benötigt. Der Prognose liegt hierbei ein statistisches Modell zugrunde, welches mit der Programmiersprache R entwickelt wurde. Unter Berücksichtigung von verschiedenen Faktoren, kann dieses Modell schon jetzt ca. 2/3 der Daten, mit einer kleinen Varianz, richtig berechnen. Zu den nächsten Schritten zählt nun die Verbesserung des Algorithmus‘ für den Haushalt und parallel dazu die Entwicklung eine Algorithmus‘ für die Energieerzeugung der jeweiligen Anlagen eines einzelnen Haushalts.